ZUSAMMENFASSUNG - BIOTOPVERBUNDPLANUNG WlLDENSORGER FLUR, STADT BAMBERG

Im Rahmen eines Praktikums vom 26. August - 18. Oktober 1996 wurden für einen geplanten Biotopverbund im Südwesten des Bamberger Stadtgebietes die Grundlagen ermittelt und eine darauf basierende Konzeption erstellt.

Aufgrund der Lage des Gebietes zwischen zweien der drei Bamberger Waldgebiete bietet sich die Verbindung der Waldränder von Michaelsberger und Bruderwald an. Der entstehende Verbund soll auch die S-Hänge des LSG Altenburg mit einbeziehen, das mit seinen Magerstandorten und Obstwiesen einer der wertvollsten Habitatkomplexe Bambergs ist. Dieser Biotopverbund schließt an ein bereits bestehendes Verbundsystem im Süden der Stadt an, das in den Regnitzauen bei Bug beiderseits der Wasserläufe realisiert worden ist. Fernziel ist dabei ein ganz Bamberg umschließendes Netz von Biotopverbünden, wie es im seit 1996 rechtskräftigen Landschaftsplan der Stadt Bamberg angestrebt wird. Am Rande sei darauf hingewiesen, daß in dieses Langzeitvorhaben auch ein Teil des Sandmagerrasenverbundes der Region Franken mit integriert werden soll, an dem Bamberg ein entscheidender Anteil zukommt.

Die Planung bezieht die örtlichen Gegebenheiten ausdrücklich mit ein und soll über eine Vielzahl von Instrumentarien realisiert werden. Dabei handelt es Hecken, Pufferstreifen, Obstbaumwiesen, Extensivierungsmaßnahmen, Raine u.a.m., die als Linearkorridore und Trittsteine die vorhanden Barrieren (landwirtschaftliche Flächen und Straßen) überbrücken sollen. Ebenso werden Empfehlungen zur Pflege dieser Maßnahmen und vorhandenen Biotope gegeben.