Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Diplomchemiker und arbeite zur Zeit an meiner Promotion bei der Max-Planck-Gesellschaft, Arbeitsgruppe "Asymmetrische Katalyse". Als Nebenfach besuche ich Veranstaltungen in Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing. Ich werde die Promotion bis Juli 1997 beendet haben.

Das Studium an der Universität Rostock habe ich zügig abgeschlossen und die sich mir bietenden Möglichkeiten zu Praktika auf verschiedenen Gebieten genutzt. In meiner Diplomarbeit bearbeitete ich ein Thema der siliziumorganischen Chemie (Si-substituierte Silylimine als Precursoren für Si-N-Keramiken). Dabei vertiefte ich meine Arbeitstechniken unter Inertgasatmosphäre und bei tiefen Temperaturen. In speziellen Kursen an der Universität und im FIZ Chemie Berlin konnte ich mich mit Strukturrecherchen in Online-Datenbanken vertraut machen. Ich bin mit Computern (MS DOS, Windows, Unix und Anwendungsprogramme) vertraut und nutze sie intensiv in der täglichen Arbeit.

Auch in meiner Promotionsarbeit, die ich im September 1994 begann, beschäftige ich mich mit einem Thema, das zunehmende praktische Bedeutung hat. Im Arbeitskreis von Prof. Selke bearbeite ich selbständig ein Gebiet, das sich mit der Synthese sulfonierter Phosphinliganden und deren Anwendung in der asymmetrischen Hydrierung bzw. Hydroformylierung u.a. in Zweiphasensystemen befaßt. Zweiphasensysteme erlangen zunehmende Bedeutung, da sie Möglichkeiten eröffnen, den Einsatz umweltrelevanter organischer Lösungsmittel zugunsten der Verwendung von Wasser zu reduzieren.

In verschiedenen Praktika, z.B. in der HOECHST AG und einem mittelständischen Umweltlabor, konnte ich kommunikative und rhetorische Fähigkeiten, auch in Englisch, bei Präsentationen und Verhandlungen mit Kunden entwickeln. Auch begeisterte mich die kreative Arbeit in verschiedenen Teams.

Im außeruniversitären Bereich engagiere ich mich in der Jugendarbeit und kommunalpolitisch in der Verkehrsplanung. Außerdem wurde ich als studentisches Mitglied in den Rat der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gewählt.

Als zukünftige Tätigkeit stelle ich mir eine, auch internationale, Herausforderung im Industriebereich (vorzugsweise chemische Industrie) vor, wobei die Betriebsgröße nicht entscheidend ist. Mich interessiert sowohl eine Tätigkeit im F+E-Bereich als auch Aufgaben in Marketing und Vertrieb. Auch eine beratende Funktion im Industrie-, Finanz- oder Umweltbereich kann ich mir sehr gut vorstellen.

Bei Interesse sende ich Ihnen gern vollständige Bewerbungsunterlagen zu.


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