Publikationen
Kroiher, M., Bewerber and
Berking, S. (1991): Necessity of protein synthesis for metamorphosis in the marine hydroid
Hydractinia echinata. Roux's Arch. Dev. Biol. 200: 336-341
Kroiher, M., Bewerber and Berking,
S. (1992): Heat shock as inducer of metamorphosis in marine invertebrates. Roux's Arch.
Dev. Biol. 201: 169-172
Mulisch, M., Schermuly, G., Bewerber
and Markmann-Mulisch, U. (1993): Chitin synthesis in the ciliated protozoan Eufolliculina
uhligi. In Chitin enzymology (Ed. R.A.A. Muzzarelli). Eur. Chitin Soc., Ancona,
pp. 119-128
Berking, S. and Bewerber (1994):
Control of metamorphosis in the hydroid Hydractinia. In Perspectives in
comparative endocrinology (Eds. K.G. Davey, R.E. Peter and S.S. Tobe). National
Research Council of Canada, Ottawa, pp. 381-388
Bewerber, Ulrich, R., Kroiher, M.
and Berking, S. (1996): Metamorphosis and pattern formation in Hydractinia echinata,
a colonial hydroid. Int. J. Dev. Biol. 40: 313-322
Bewerber and Fleck, J.: Synthetic
peptides inducing metamorphosis in a tropical jellyfish: A quantitative structure-activity
relationship study. (zur Veröff. eingereicht)
Bewerber and Berking, S.:
Polyamine metabolism has an impact on metamorphosis induction of the planula-larva of the
marine hydroid Hydractinia echinata. (in Vorbereitung)
Bewerber: Neuropeptides in the
nervous system of a cubozoan: RFamide and LWamide immunoreactivity in Tripedalia
cystophora (in Vorbereitung)
Tagungen
International Workshop on Hydroid
Development, Schloß Reisensburg, Günzburg 1991, 1993, Ev. Akademie Tutzing 1995, 1997
(jeweils mit Vortrag)
1st Dutch-German Meeting on
Developmental Biology, Grietherbusch/Niederrhein, September 1993 (Vortrag)
Settlement and Metamorphosis of Marine
Invertebrate Larvae, Plymouth, UK, Juli 1996 (Vortrag)
12. Tagung der Gesellschaft für
Entwicklungsbiologie, Köln, März 1997 (Poster)
Wissenschaftliche Arbeit
Diplomarbeit: Untersuchungen über die
Proteingranula im Fettkörper der Mehlmotte Ephestia kühniella Z.
Im larvalen Fettkörper der Mehlmotte
treten kurz vor der Verpuppung proteinreiche Granula auf.
Isolieren dieser Granula,
Charakterisierung ihrer Proteine (SDS- und nichtdenaturierende disc-PAGE, Isoelektrische
Fokussierung, Gelpermeations-Chromatographie) und Vergleich mit Blutproteinen von Ephestia-Larven.
Aufreinigen eines der dominierenden
Blutproteine und Erzeugen eines dagegen gerichteten polyklonalen Antikörpers. Die Granula
erwiesen sich als immunopositiv für diesen Antikörper.
Larvale Blutproteine und BSA wurden durch
FITC-Kopplung fluoreszenzmarkiert. Injektion solcher markierten Proteine in Larven ergab
fluoreszierende Granula.
Ergebnis: Die Granula entstehen durch die
Aufnahme bestimmter Blutproteine in den Fettkörper.
Dissertation: Beiträge zur Aufklärung
der biochemischen Prozesse bei der Metamorphoseauslösung der Planula-Larve von Hydractinia
echinata Fleming (Cnidaria, Hydrozoa)
Die Larven dieser Tiere benötigen
Signale aus ihrer Umwelt, um in die Metamorphose eintreten zu können, wie es bei den
Larven mariner Wirbelloser häufig der Fall ist. Im Labor kann die Metamorphose von Hydractinia
mit einigen Chemikalien induziert werden, wobei diese so verschieden sind wie Cs+-Ionen
oder Phorbolester.
Proteinsynthese in den frühen Stadien
der Metamorphose (SDS-PAGE und Autoradiographie der Proteine nach Behandlung mit
radioaktiven Aminosäuren) [1, 2].
Veränderungen in der
Lipidzusammensetzung der Membranen während der Metamorphose (TLC und HPLC von
Membranlipiden).
Bedeutung des Methylgruppen- und
Polyaminstoffwechsels für die Metamorphoseinduktion (in-vivo-Versuche mit
Pharmaka, die in diese Stoffwechselwege eingreifen, Messung von Metaboliten mit HPLC).
Bedeutung von Serotonin und
excitatorischen Aminosäuren für die Metamorphoseinduktion (in-vivo-Versuche mit
Syntheseblockern, Rezeptoragonisten und -antagonisten).
Ergebnisse: Einige
Metamorphoseinduktoren, jedoch nicht alle, bewirken Synthese von Streßproteinen [1, 2].
Inhibitoren der Polyaminsynthese, die als Cytostatika für Säugetierzellen bekannt sind,
haben starke fördernde Einflüsse auf die Metamorphose [5, 7]. Serotonin [5] und Glutamat
scheinen bei der Metamorphose notwendig zu sein.
Außerdem: Mitarbeit bei einer
Untersuchung zur Chitinsynthese bei Protozoen (hauptsächlich Western Blotting [3].
Post-Doktorat:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der
Arbeitsgruppe Entwicklungsphysiologie der Tiere an der Ruhr-Universität Bochum. Diese
Gruppe untersucht ebenfalls Metamorphoseinduktion bei Larven von Nesseltieren, jedoch der
Klasse Scyphozoa. Ein gemeinsames Projekt mit einer entwicklungsbiologischen Arbeitsgruppe
an der Universität zu Köln gab mir Gelegenheit einige grundlegende molekularbiologische
Techniken zu erlernen.
Bestimmung der Hydrophobizität
(Oktanol-Wasser Verteilungskoeffizient) von Oligopeptiden und ihren Derivaten und
Korrelationsanalyse mit ihrer Effizienz als Metamorphoseinduktoren für die
larvenähnlichen Knospen der Polypen der tropischen Qualle Cassiopea [6].
Untersuchung des Nervensystems des
Cubozoen Tripedalia mit Antikörpern gegen zwei Neuropeptide (Immunofluoreszenz und
Konfokale Lasermikroskopie [8]).
Konzentrationsänderungen von Taurin und
anderen nicht-proteinogenen Aminosäuren bei Hydractinia echinata bei der
Metamorphose und veränderter Osmolarität des Mediums (HPLC nach
Fluoreszenzderivatisierung).
Versuch der Klonierung eines
excitatorischen Aminosäurerezeptors von Hydractinia (rt-PCR mit redundanten
genspezifischen Primern gegen in bekannten Genen konservierte Sequenzen).